Fairer Blog: Wir sind online!

19.10.2017 13:07

Fairer Handel ist ehrlich. Fairer Handel entlohnt jene, die tatsächlich Hand angelegt haben. Fairer Handel sorgt dafür, dass Ausbeutung und Kinderarbeit enden. Fairer Handel achtet auf die Umwelt. Wir finden: Fairer Handel sollte Standard sein.

Fairer Handel: längst mehr als Schoko und Kaffee

Seit 2006 betreiben wir deshalb in Innsbruck einen Fair Trade Shop - und gingen dann mit dem Onlineshop ins Netz. “Wir finden ständige innovative, super kreative und trotzdem gerecht hergestellte Produkte. Der faire Handel ist längst über banale Schokolade und Kaffee hinausgewachsen und entwickelt sich hin zu hipper Yogakleidung, Bambusgeschirr und vielen Upcycling-Produkten”, erklärt Geschäftsführer Christian Mitterlehner. “Diese Entwicklungen möchten wir natürlich in der Gesellschaft vermarkten und verkaufen.” Im Innsbrucker Geschäft läuft der Onlineverkauf aber anders ab als bei konkurrierenden Großhändlern. Anstatt maschinell oder gar am Fließband zu verpacken, werden die Artikel von den MitarbeiterInnen, die an einer Hand abzählbar sind, direkt verpackt. Hat ein Onlinekunde eine Frage, kann er oder sie anrufen und gelangt direkt zu einem/ einer der fünf MitarbeiterInnen.

Yogakleidung bis Kaffeebecher: Was darf ins Sortiment?

Was neu aufgenommen wird, entsteht oft durch Inputs aus dem Team: Eine Kollegin fährt zweimal jährlich zur Modepräsentation nach Salzburg, eine andere ist mit den Vertretern von weltweiten Partnern in ständigem Austausch und besorgt  schicke Taschen, Schmuck bis hin zu Badetüchern und Windlichtern. Hat jemand eine Idee, wird angefragt, das Unternehmen auf Fairness überprüft, Preise gecheckt - und meist auch bestellt. So ist es etwa mit den Soul Bottles oder Paprcuts-Geldbörsen passiert, die das Sortiment seit diesem Jahr ergänzen.

Einziges Kriterium: Alles ist fair

Das einzige Attribut, das für alle Waren gilt: Es muss fair und nachhaltig produziert worden sein. Die meisten Produkte tragen das grün-blaue Fairtrade-Logo und obendrein das EU-weite Bio-Logo. “Das ist inzwischen einfach praktisch, weil die Leute damit sofort identifizieren können, dass fair gehandelt wurde. Dennoch legen wir Wert darauf, alle Produzenten als Partner in Betracht zu ziehen, um auch ganz kleine zu unterstützen, die keinen großen Genossenschaften oder Fairtrade-Partnern angehören," so Mitterlehner. Dabei überprüfen wir akribisch, ob tatsächlich gerecht gearbeitet und entlohnt wird.

Fair, oder was?

Andere Menschen fair zu entlohnen und den Planeten zu schonen anstatt sich dem preiskämpferischen Konsumwahnsinn hinzugeben, ist für uns in gewisser Weise zur Lebenseinstellung geworden. Es ist schön, den Menschen etwas bieten zu können, das ihnen langfristig Freude bereitet. In diesem Sinne sind wir auch gespannt, wie ihr unseren Onlineauftritt mit dem nigelnagelneuen Blog findet, in dem wir euch immer wieder mit neuen Themen und Rezepten überraschen möchten, und freuen uns, uns darüber auszutauschen!