Warum Bio-Baumwolle besser ist

06.11.2017 13:18

#1 aus unserer Artikelserie über Das richtig faire Shirt

Baumwolle ist hübsch weiß und flauschig weich – und hat trotzdem oft den Ruf, die schmutzigste aller Nutzpflanzen zu sein. Das liegt unter anderem daran, dass sie im konventionellen Anbau zu viel Wasser schluckt, mit Pestiziden besprüht und genmanipuliert wird. Wer auf Bio-Baumwolle setzt, vermeidet all das, fördert Mensch und Umwelt.

Bio-Baumwolle …

… spart Wasser. Wer Baumwolle biologisch anbaut, verbraucht rund 90 Prozent weniger Grundwasser als genmanipuliertes Saatgut aus den Konzernen, weil das Erdreich geschont wird und selbst den Kreislauf besser regulieren kann.

… schont die Naturkreisläufe. Um die Felder zu schonen, verzichtet Bio-Landwirtschaft auf Chemie. Stattdessen werden immer mehr ökologische Düngemittel entwickelt.

… hält ArbeiterInnen gesund. Bei Bio-Baumwolle werden keine giftigen Pestizide über den Feldern versprüht, wie es im konventionellen Anbau vorkommt. Das schont die FeldarbeiterInnen und sorgt dafür, dass ihre Gesundheit nicht beeinträchtigt wird.

… verzichtet auf genmanipulierte Samen. Wird ein Samen genetisch manipuliert, fügt er sich nicht mehr richtig in den Naturkreislauf ein. Das heißt: Er raubt das Erdreich aus, braucht mehr Wasser und muss oft stärker chemisch gedüngt werden. Natürliche Samen sorgen auch für natürliche Kreisläufe.

Fotocredit: Alma & Lovis